Staccato-Rasterung
– Hybrid-FM-Rasterverfahren der 2.Generation

Halbtonartige Wiedergabe der Staccatorasterung

• Optimierung der Druckqualität
• Moiréfreie und originalgetreue Bildwiedergabe – nahezu Fotoqualität
• Unempfindlich gegen Farbführungen und Passerschwankungen
• Feine Punktstruktur bewirkt geringeren Farbverbrauch und schnellere Trocknung

Vergleich: AM- und Staccato-Raster

Der linke Teil des Bildes zeigt in extremer Vergrößerung den Amplituden-modulierten Rasterpunkt, der rechte Teil den qualitativ hochwertigen Staccato-Rasterpunkt.

Rasterpunktformen: AM-, FM 1- und Staccato-Raster

Drei Rasterpunktformen im Vergleich:

< AM-Raster

< FM 1-Raster

< Staccato-Raster

Herold Druck und Verlag AG
Faradaygasse 6, A-1030 Wien
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E-Mail: herold@herold.cc

 

Überblick

AM (Amplitudenmoduliertes Raster)
Abstand (Frequenz) und Anzahl der Rasterpunkte bleiben gleich, regelmäßige Anordnung auf einem festgelegten Raster (Rasterlinien). Die Größe verändert sich jedoch entsprechend der Tonwerte.
Nachteile vor allem in geringen Rasterweiten (wie im Zeitungsdruck 35-45 l/cm): sichtbarer Rasterpunkt, Moiré- und Rosettenbildung.


Vergleich FM und Staccato®

Gemeinsamkeiten
Anzahl und Abstand (Frequenz) der Rasterpunkte variieren je nach Tonwert. Die Größe der Punktstruktur bleibt über den gesamten Tonwertbereich annähernd
konstant.

Unterschiede
FM 1. Generation
(Frequenzmoduliertes Raster)
Anordnung der Rasterpunkte im Pseudo-Zufalls-Muster, Punktzuwachs und Körnungseffekt entstehen in den Mitteltönen durch unregelmäßige Punktstruktur und –abstände.

Staccato®
(FM 2. Generation)
Durch die Anordnung in zufallsorientierten Rasterpunktstrukturen werden bereits bei niedrigen Auflösungen Druckbilder ohne sichtbaren Raster, Moiré- und Rosettenbildung erzielt. Folge: weichere Tonverläufe, feinere Details und schärfere Strukturen.